Als eines der ersten deutschen Universitätsklinika hat das Universitätsklinikum Essen im Sommer 2005 eine flächendeckende, fallbezogene elektronische Codierung pflegerischer Leistungen in Betrieb genommen. Die über die verwendete Methode „LEP®“ gewonnenen Daten sind eine wichtige Grundlage für die Personaleinsatzplanung und steuerung, für die Fallkostenrechnung sowie weitere, vor allem auch wissenschaftliche Untersuchungen und Fragestellungen. Pro Jahr stehen ca. 12,5 Millionen nach einem einheitlichen Katalog codierte pflegerische Leistungen als Rohdatenmaterial zur Verfügung.
Eine kontinuierliche Beratung der codierenden Anwender durch die Anwendungsbertreuung sichert die Datenqualität; flankierende Verfahrensanweisungen zur Codierung sowie zum Umgang mit den Auswertungen regeln den einheitlichen und sicheren Umgang mit den Daten.
Gerne stehen wir für weitergehende Informationen, Referenzbesuche und Beratungen zur Verfügung. Aktuell findet ein Pilotprojekt zur integrierten elektronischen Dokumentation im KIS statt, hierbei kommen LEP nursing 3 und ePA-AC als Assessmentinstrument auf mobilen Endgeräten zum Einsatz. Für Anfragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an:
Christian Dahlmann, Pflegedirektion, Pflegeinformationstechnologie
Tel. (0201) 723-2262, E-Mail christian.dahlmann [at] uk-essen.de